Das Moodboard
Der gestalterische Raum der Marke

Bernard Stein
Veronika Laube
Datum
20. Oktober 2018 bis 21. Oktober 2018

Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr und
Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr

Ort
Designschule München
Roßmarkt 15, Raum 206
80331 München
Deutschland
Google Maps
Teilnahmegebühr
240,00 Euro für tgm-Mitglieder
300,00 Euro für Nichtmitglieder

Anzahl Teilnehmer
12

Bei der Entwicklung eines neuen Markenauftritts stehen Designer immer wieder vor der Herausforderung, Identität und strategische Ziele eines Unternehmens in einem einzigartigen Design auszudrücken. Eine Möglichkeit, um nach der Ausarbeitung der Markenstrategie vom Verbalen zum Visuellen zu gelangen, ist das kreative Arbeitsinstrument Moodboard. Diese Methode sensibilisiert Kreative und Auftraggeber für den Designprozess und vermittelt eine Grundstimmung, die später gezielt in ein Design hineincodiert wird.

Ein Moodboard fördert die Sprachfähigkeit zwischen den Beteiligten über die gewünschte Designrichtung. Das Design wird gezielt herausgearbeitet und nicht mehr als überraschendes Ergebnis dem Auftraggeber präsentiert.

Ein Moodboard gemeinsam mit dem Auftraggeber zu entwickeln, führt zu einer völlig neuartigen Zusammenarbeit im Reflexions- und Designprozess und unterstützt die Brainstorming-Phase. Diese und viele andere Potenziale des Moodboards werden im Workshop erfahrbar gemacht.

Ziel des Seminars
Die Teilnehmer sollen die Vorteile und Potenziale eines Moodboards erleben und später in ihrer täglichen Arbeit – auch mit dem Auftraggeber – einsetzen können.

Themen

  • Was ist ein Moodboard und was kann ich damit erreichen?
  • Warum ist ein Moodboard bei der Entwicklung eines Markenauf‌tritts nützlich?
  • Wie setzen erfolgreiche Kreative das Moodboard ein?
  • Wie erstelle ich es?
  • Wie integriere ich den Auftraggeber beim Moodboard-Prozess?

Kategorie
Fortgeschrittene und Profis

Zielgruppe
Grafikdesigner und Berater in der strategischen Planung, Mitarbeiter von Marketing- und Werbeabteilungen in Unternehmen

Hinweis
Laptop mit Creative Suite (Illustrator, Photoshop, InDesign) ist empfehlenswert. Ebenso Papier und Farbstifte.

Verbindliche Anmeldung
bis 28. September 2018 schriftlich oder unter tgm-online.de

Bernard Stein
Bernard Stein unterrichtete Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit den Schwerpunkten Plakatgestaltung und Erscheinungsbilder für kulturelle und institutionelle Auftraggeber. Er ist Gründer des Archivs für Historische Abbildungspraxis, das er seit 2008 mit Slawek Michalt führt. Mit Nicolaus Ott gründet er 1978 das Atelier Ott+Stein in Berlin. Gemeinsam gestalten sie bis 2004 vorwiegend für Berliner Kultureinrichtungen, Künstler, Architekten und Verlage. Bernard Stein ist Mitglied der AGI und Herausgeber des Typografielexikons TYPO – Wann? Wer? Wie? Von 2002 bis 2009 arbeitet er als Kurator der MetaHaus-Veranstaltungen und gestalterischer Berater von MetaDesign Berlin und ist dort zwischenzeitlich Creative Director und Mitglied der Geschäftsleitung. Seit 2003 ist er Mitglied im Kunstbeirat des Bundesfinanzministeriums. Bernard Stein studierte von 1974 bis 1977 Angewandte Kunst bei Helmut Lortz an der HdK in Berlin.
Veronika Laube

Veronika Laube studierte Visuelle Kommunikation bei den Professoren Bernard Stein und Nicolaus Ott an der Kunsthochschule Kassel und der University of Art and Design Helsinki (TaiK). Ihre Abschlussarbeit schrieb sie über »Das Moodboard im Corporate Design« und sammelte dafür Erfahrungen bei MetaDesign, KMS TEAM, Stan Hema u. a. Zum Thema Moodboard referierte sie bereits vor dem DDC. Nach Stationen in Amsterdam und Berlin arbeitet sie heute als Art Director in München.