Das Honorar - Wunsch und Weg zur Realität
Kalkulation, Angebot, Abrechnung

Claudia Siebenweiber
Datum
12. November 2017
10.00 bis 18.00 Uhr
Ort
Mediadesign Hochschule
Raum 1.09 (1. Stock)
Claudius-Keller-Straße 7
81669 München
Deutschland
Google Maps
Teilnahmegebühr
150,00 Euro für tgm-Mitglieder
210,00 Euro für Nichtmitglieder

Mehr Erfolg im Markt
tgm-Reihe für »Kreativbusiness 2017«

Nachlass
Wenn Sie vor dem 26. April 2017 mindesten vier Seminare aus der Reihe »Kreativbusiness 2017« buchen, erhalten Sie für das letzte Seminar einen Nachlass von 50 €. Dieser Nachlass wird mit der
Gebühr für den letzten gebuchten Termin verrechnet.
Bitte beachten Sie, dass dieser Nachlass nur gewährt werden kann, wenn mindestens vier der von Ihnen gebuchten Seminare tatsächlich stattfinden.


Wenden Sie sich bitte an Frau Jeanson:
jeanson@tgm-online.de (tgm Geschäftsstelle).
 


Anzahl Teilnehmer
16
Reihe Kreativbusiness

Warum sprechen Gestalter leichter über gute Gestaltung als über gutes Geld? Diese Haltung ist leider sehr verbreitet und besonders ungünstig in der Kreativwirtschaft, in der die Marktbedingungen ohnehin für eine einseitige Intransparenz sorgt: Der Auftraggeber holt sich 10 Angebote ein und weiß ganz genau, was marktüblich ist und was nicht, die kreativen Dienstleister unterbieten sich gegenseitig und kalkulieren manchmal viel zu knapp. Dieses Seminar zeigt, warum und wie man sich mit Geld befassen kann, ohne dass es weh tut, und wie man dem Kunden Angebote unterbreitet, ohne dass der Ärger vorprogrammiert ist.

Kalkulation

  • Finanzplan: Wie viel muss ich verdienen? Büromiete, Strom, Telefon, Material, Hard- und Software, Weiterbildung, Urlaub, Krankheit, Versicherung, Abschreibung, Altersvorsorge, Steuern, Eigenwerbung etc.
  • Brauche ich für Gebühren für Skizzen, Eilaufträge und fertige Daten ein Preis-System?
  • Mindest-Stundenlohn: Wie viel möchte/muss ich arbeiten?
  • Wie viele Stunden kann ich im Jahr arbeiten und wie viele kann ich in Rechnung stellen?

Kostenvoranschläge und Preisgestaltung

  • Umfassendes Angebot: Was gehört unbedingt dazu? Klauseln?
  • Wann und wie fasse ich ein Angebot nach?
  • Was im »Vor-Angebots-Gespräch« unbedingt zu klären ist.
  • Kundenorientiertes/kostendeckendes Angebot: gibt es das?
  • Mit Kunden über Geld sprechen: »Was kostet das?«, »Zu teuer!«, »Ein anderes Angebot ist günstiger!«
  • Nachfassen: wie und wann?

Abrechnung

  • Rechnungsstellung: Nach Zeitaufwand oder pauschal, stundenweise, tageweise, projektweise, wiederkehrende Arbeiten, Fremdkosten, Materialkosten, Beratung, Reise, Spesen, Storno-, Ablehnungs-, Ausfallhonorar
  • Zahlungsziel, Mahnung    
  • Nachlass, Bonus und Rabatt: immer oder nie? Wenn ja wie?

Ziel des Seminars
Preispsychologie und Angebotsgestaltung für alle Kreative, egal ob Ensteiger oder Profis. Die Einführung in die Kalkulation, die wir in diesem Rahmen vorstellen können, ist eher für Einzelunternehmen und kleine oder gründende Agenturen relevant (die Kalkulationen von großen, gestandenen Agenturen sind nun mal zu komplex für einen Tageskurs). Im Seminar lernen die Teilnehmer, dass es Spaß machen kann, sich mit Geld zu befassen.

Klassifizierung
Anfänger und Fortgeschrittene: alle sind willkommen und können etwas lernen.

Themen

  • Reizthema Geld: Warum macht es keinen Spaß, sich damit zu befassen? Geht das auch anders?
  • Kalkulation, Rechnungen, Mahnungen und Controlling
  • Kostenvoranschläge und Angebote: Wie vermeide ich es, zu billig oder zu teuer zu sein?
  • Preisgestaltung und Preisnachlässe: Wie schaffe ich Win-win? Tipps & Tricks

Zielgruppe
Das Seminar richtet sich sowohl an Kreative ohne Vorkenntnisse als auch gestandene Selbständige und z.T. Agenturen, die ihre Finanzen besser im Griff haben wollen.

Verbindliche Anmeldung
Bis 27. Oktober 2017 schriftlich oder unter www.tgm-online.de.

Diese Veranstaltung ist aus dem tgm-Programm für Kreativbusiness:
Ich kann, was ich will.


Weitere Themen dieser Reihe

Claudia Siebenweiber

Claudia Siebenweiber ist seit neun Jahren selbständige Designerin in München. Ihre Schwerpunkte sind Markenentwicklung und Kommunikation für Unternehmen und Solopreneure – immer nach dem Motto „Design ist, wenn’s funktioniert.“ Als Präsidentin des BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner kennt sie die typischen Fragen zu Projektmanagement, Kalkulation, Nutzungsrechten der Designer und vertritt Belange der Branche gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie lebt in Dießen und mag trotz See vor der Haustür die Farbe Grau lieber.