Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!

Tom Ising
Datum
22. Januar 2019
19.30 bis 21.00 Uhr
Ort
Gasteig, Black Box
Rosenheimer Straße 5
81667 München
Deutschland
Google Maps
Teilnahmegebühr
0,00 Euro tgm-Mitglieder

Bitte reservieren Sie sich Ihre Freikarte
bis spätestens 12.00 Uhr am Veranstaltungstag.
Diese Tickets können dann am tgm-Tisch
vor der Black Box abgeholt werden.
Oder Sie lösen wegen der Sicherheitsauflagen
im Gasteig unter Vorlage ihres
Mitgliedsausweises eine Freikarte
an der Abendkasse.


Karten für Nicht-Mitglieder
Gebühr 9,00 Euro

Studierende, Auszubildende, Schüler 6,00 Euro
Im Vorverkauf über München-Ticket

und an der Abendkasse im Gasteig
Glashalle Erdgeschoss ab eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.


Anzahl Teilnehmer
250

Cultural communication am Beispiel Lenbachhaus, Sammlung Goetz und Bauhaus. Drei Corporate Designs, drei unterschiedliche Ansätze. Mit starkem Fokus auf Typografie und Schrift und dabei immer einer klaren Idee folgend. Wie schafft man den Spagat, aufregend zu kommunizieren, ohne mit der Kunst, die man vermittelt, in Konkurrenz zu treten? Kann man ein spannendes Corporate Design ausschließlich in Arial regular machen? Und warum fängt jede neue Idee eigentlich immer gleich an? Tom Ising erzählt von seiner Arbeit bei HERBURG WEILAND und warum die besten Ideen auf Reisen entstehen.

Typografische Vorband
Philip Walch – Very Able Fonts
Schrift und Typografie bedeuten für mich Liebe zum Detail. Ich komme aus der Graffiti-Szene und beschäftige mich schon  lange mit Buchstaben und den Möglichkeiten   sie zu verformen. So auch in der sechsmonatigen Bearbeitungszeit meiner Bachelorarbeit. Mein Ziel war es neue Technologien anzusehen und diese auf unkonventionelle Art zu nutzen. So stieß ich bei der Themenrecherche auf Variable Fonts.
Es entstanden das Informationsbuch »Very able fonts« und mehrere experi-mentelle Schriftentwürfe. Die » Modulip « ist ein Variabler Font mit sechs Achsen. Die Grundglyphe ist aus sechs Rechtecken aufgebaut. Jede Achse steuert die Länge eines Rechtecks. Die Kombination dieser Rechtecke ergibt Buchstabenformen. Die » Modulip « ist ein Toolkit zur Erstellung von Schrift. Die »Transform« ist ein Variabler Font mit drei Achsen und inter-poliert mehreren Schriften untereinander. Sie mischt die Bello, die Bodoni, die Rockwell und die Neutral. Ziel war es hier die Interpolationsergebnisse zu untersuchen und für neue Schriftentwürfe nutzbar zu machen.
Durch den aktuellen Bezug zu neuen Technologien spielt das Motto eine große Rolle in meiner Arbeit. Die Transform nimmt Type is changing faces sogar wörtlich. Zeit und Wandel prägen meine Arbeiten sehr. Zeit gibt mir die Möglichkeit mich kontinuierlich weiter zu entwickeln. Der Wandel spiegelt sich in der Vielfalt meiner Arbeiten. Ich probiere viel aus, beschäftige mich intensiv mit einem Thema, bin aber auch schnell wieder auf der Suche nach etwas Neuem.
Tom Ising
Tom Ising arbeitete nach seinem Studium an der Hochschule Augsburg beim jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung. Im Anschluss gründete er zusammen mit Martin Fengel und Judith Grubinger die Designagentur HERBURG WEILAND. Seitdem arbeitet er dort als Creative Director und gewann viele nationale und internationale Designpreise. Tom Ising lehrt an der Hochschule Augsburg und der Deutschen Journalistenschule in München und hat vor kurzem zusammen mit Marc Ritter sein erstes Buch »Das Allerletzte« veröffentlicht. Ihr zweites Buch »Size matters« ist soeben erschienen. | www.herburg-weiland.de