Eine wilde Geschichte des Lesens oder Warum Frauen, die lesen, gefährlich sind
Vortrag mit Bildern

Dr. Stefan Bollmann
Datum
20. Januar 2016
18.30 bis 20.30 Uhr


 

Ort
Ort wird noch bekannt gegeben
Deutschland
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Teilnahmegebühr
21,00 Euro tgm-Mitglied Einzelkurs
31,00 Euro Nichtmitglied Einzelkurs


Die Anzahl der Plätze für Einzelbuchungen ist begrenzt.

Hier können Sie die gesamte Vortragsreihe »Lesen« buchen.
tgm-Mitglied Frühbucher Gesamtkurs 116 Euro
tgm-Mitglied Gesamtkurs 126 Euro
Nichtmitglied Frühbucher Gesamtkurs 151 Euro
Nichtmitglied Gesamtkurs 164 Euro

Reihe Lesen
Bessere Typografie dank mehr Wissen ums Lesen

Wildes Lesen, das nur den persönlichen Vorlieben und Empfindungen folgt, ist ein Phänomen unserer modernen Welt. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts beginnen Frauen und Jugendliche damit. Ihre bevorzugte Lektüre: Romane. War Lesen zuvor eine Disziplin, die einem Kanon von Regeln folgte und vor allem Bildung voraussetzte, wird es nun zu einer Freizeitbeschäftigung, an die sich jedoch hohe Erwartungen knüpfen: Selbstverwirklichung und Emanzipation.
Der Vortrag geht anhand von Bildern dieser anderen Geschichte des Lesens nach; des Lesens ohne Bleistift und Bildungsabsicht. Anhand ungewöhnlicher Lesebiografien fragt Stefan Bollmann nach dem Zusammenhang von Lesen und Leben, den die Literaturwissenschaft konsequent ausblendet. Am Schluss stehen zehn Rechte des Lesers – ein Versuch, die Leselust auch den Leseunwilligen nahezubringen.

Ziel des Vortrags
Einführung in die Geschichte des Lesens.

Klassifizierung
Für alle

Verbindliche Anmeldung
Bis 13. Januar 2016 schriftlich oder unter www.tgm-online.de.
Hier können Sie die gesamte Vortragsreihe »Lesen« buchen.

Hinweis
Die Anzahl der Plätze für Einzelbuchungen ist begrenzt. Hier können Sie die gesamte Vortragsreihe »Lesen« buchen.

Dr. Stefan Bollmann

Dr. Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 vertauschte er den Beruf des Hochschullehrers mit dem des Lektors. Er hat zahlreiche erfolgr eiche Bücher zum Wandel der Lesekultur veröffentlicht, wie: „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005), „Warum lesen glücklich macht“ (2009), „Frauen und Bücher (2014).

© Foto: Christoph Mukherjee