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Vortrag
Die Maxima und die Schriften der DDR Gert Wunderlich
Die Serifenlose "Maxima" entstand anfangs der sechziger Jahre in der DDR aus dem Bedürfnis nach einer zeitgemäßen Grotesk. Als Vorbilder dienten bewährte serifenbetonte Antiquaschriften. Die Maxima war für einen großen Familien-Ausbau vorgesehen, um den Anforderungen bei Büchern, Zeitschriften, Zeitungen, aber auch der Werbung gerecht zu werden. Diese Entwicklung ist im Kontext zu anderen Schriften der DDR zu sehen wie sie bei Typoart in Dresden entwickelt und produziert wurden. Wunderlich als einer der wichtigen Typografen der DDR zeigt anhand von Beispielen die hohe Qualität dieser Epoche.
Referent
Gert Wunderlich (1933) lernte Schriftsetzer und studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (u.a. bei Kapr). Buchgestalter in der Druckerei Fortschritt in Erfurt, seit 1979 Professor an der HGB. 1992 erneute Professur. Zahlreiche Preise, Publikationen, Vorträge, freie Arbeiten in verschiedenen Museen. Wunderlich war einer der herausragenden Repräsentanten der Typografie in der DDR und ist auch heute noch voll schöpferisch tätig.
Dienstag,
4. Juli 2006,
19:30 Uhr
Aula des Städtischen Beruflichen Schulzentrums, Pranckhstraße 2
S-Bahn Hackerbrücke
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