Schriften

4. August 2012, 0 Kommentare
Rudolf Paulus Gorbach

Super Grace von Hugo Hoppmann 

Wir finden, dass das erfolgreiche Vorprogramm der tgm mit der knappen Vorstellung neuer Schriften in der Berichterstattung etwas untergeht. Deshalb werden wir in Zukunft kurze Beiträge über den jeweiligen Schriftgestalter separat unter »Schrift« im Blog veröffentlichen.

Oliver Linke schreibt hierzu:
Hugo Hoppmann (www.hugohoppmann.com) hat offenbar jede Menge Spaß bei seiner Arbeit. Die Präsentation seiner Schrift »Super Grace« war jedenfalls schon allein wegen der mitreißenden Begeisterung des Referenten für seine Sache erlebenswert. Hoppmanns Schriftentwurf, der sich an ein Studienprojekt über Grace Jones anhängt, greift die typischen Formen der 80er-Jahre auf: Extrem schmale Formen und maximaler Wechselzug bilden zusammen mit einem einfachen Rastersystem die Grundstruktur der Buchstaben.

(Foto: Catherine Avak)

Das Interessante dabei: Den androgynen Charakter des Vorbilds setzt Hoppmann in zwei Schriftschnitten um: Eine kantige Version als "Grace male" und die abgerundete Variante als "Grace female". Umfassend eingesetzt wurde die Schrift für die »Superpaper« während Hoppmanns Praktikum bei Mirko Borsche.

 

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