Buchsucht

29. Oktober 2011, 0 Kommentare
Rudolf Paulus Gorbach

Fortsetzung nach 89 Jahren

1931 kam die letzte Ausgabe heraus, kürzlich ist sie wieder erschienen, die Zeitschrift »bauhaus«. Und das erste Heft beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema »der Künstler am Bauhaus« und dies aus verschiedenen Perspektiven.

 

 

 

So Torsten Blume in seinem Beitrag über die Rolle der Kunst und der Künstler, die Kunst lehrten, ohne Künstler ausbilden zu wollen. Die Wertschätzung der Meister war in der Kunst ganz besonders ausgeprägt. Und noch heute sind uns die Theorien von Paul Klee oder Wassily Kandinsky sehr wichtig. Mit Kurt Kranz als einem der faszinierenden Bauhausschüler beschäftigt sich Christian Hiller und stellt gleich eine pixelbasierte Schrift aus (Blei)Satzmaterial von 1931 in den Vordergrund. Kranz hatte 20 Jahre später 1950 in Hamburg an der späteren Hochschule der Bildenden Künste einen Vorkurs im Sinne der Bauhauspädagogik eingerichtet. Andreas Kühnlein untersucht, was Josef Albers am Bauhaus mit dem computergestützen Entwerfen verbindet. Und noch viele weitere lesenswerte Beiträge bis zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Stiftung der HfG Ulm. Die Zeitschrift ist sorgfältig gestaltet. Das Erscheinungsbild versucht auch nicht das Original zu kopieren. Allerdings ist die Mikrotypografie für den Leser etwas anstrengend, was die Größen oder Sperrungen betrifft. Die Bildlegenden lassen sich nur unter Laborbedingungen ermitteln, was etwas schade ist.

 

Bauhaus.
Zeitschrift der Stiftung Bauhaus Dessau.
1-2011.
102 Seiten + englischem Beiheft.

 

 

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