Juli im Dezember
Eine Lesung aus der unendlichen Design-Geschichte

Juli Gudehus
Datum
16. Dezember 2011
19.30 bis 21.30 Uhr
Ort
Verschiedene Orte in München
Deutschland
Google Maps
Teilnahmegebühr
6,00 Euro für tgm-Mitglieder und Studierende bei vorheriger Anmeldung
9,00 Euro für Nichtmitglieder bei vorheriger Anmeldung

8,00 Euro für tgm-Mitglieder und Studierende an der Abendkasse
11,00 Euro für Nichtmitglieder an der Abendkasse

627 Autoren, 9704 Begriffe und neun Jahre Geduld. Das Ergebnis: ein dreitausendseitiger Ausflug in die Welt der visuellen Kommunikation – und in die Sprache, die in dieser Welt gesprochen wird. Juli Gudehus spann einen feinen roten Faden durch die unendliche Geschichte des Designs und machte das schier Unmögliche wahr: Ihr »LESIKON der visuellen Kommunikation« ist ein Nachschlagewerk, das Spaß macht. Es ist amüsant und aufschlussreich, schräg und direkt, streng und verspielt. Information küsst Unterhaltung. Oder, wie schrieb Jürgen Siebert im Fontblog: »Das Buch ist tod – es lebe das Lesikon!«

An einem vorweihnachtlichen Abend besucht uns Juli im Dezember und liest aus ihrer Sammlung vor – dabei nimmt sie das Jahresmotto »Verantwortung in der Gestaltung« ins Visier. In der anschließenden Gesprächsrunde wird sie sich mit eigenen Worten »liebend gern mit Andreas Trogisch von Blotto Design unterhalten, der ein großartiger Gestalter und Typograph ist und der mir die Gussform des LESIKONs programmiert hat ... viel spannender Stoff, typographisch und herstellerisch ...«.

Ein Adventsabend mit Entdeckungspotenzial, augenzwinkernder Selbstschau und fundiertem Austausch, umrahmt von einem Kreativ-Christkindlmarkt – dem typografischen Weihnachtsmarkt mit allem, was das hungrige Designerherz begehrt.

Juli Gudehus

Für Stefan Sagmei­ster ist Juli Gudehus »probably the the purest conceptual designer I know«. Juli Gudehus lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Spezialität ist das Besondere. Äpfel und Birnen zu vergleichen ist ihr täglich Brot. Juli Gudehus stellt Verbindungen her zwischen Phänomenen, Menschen und Dingen. Sprache und Alltagskultur sind ergiebige Quellen für ihre facettenreiche Arbeit. Sie strahlt, wenn davon Funken überspringen und Menschen zum Lächeln bringen. juligudehus.net