Datum
15. Januar 2019 bis 26. April 2019

 

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag, 09:00 – 22:00 Uhr

Ort
Ludwig-Maximilians-Universität München
Universitätsbibliothek, Abteilung Altes Buch
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Deutschland
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Die Ausstellung zeigt Paul Renner, der als Erfinder der Schrift „Futura” bekannt ist, von anderen Seiten. Entdeckt werden kann er als Buchgestalter, als Maler oder als politisch handelnder Zeitgenosse. Seine Biographie ist eng mit der Stadt München verbunden: Er studierte an der Akademie der Künste und der Debschitz-Schule, gestaltete unzählige Bücher für den Münchner Georg Müller Verlag und leitete die Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker. In den 1920er Jahren trat er mit Thomas Mann öffentlich gegen den aufkeimenden Nationalsozialismus auf. Sein kritischer Text „Kulturbolschewismus?” von 1932 führte dazu, dass seine Schriften auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt wurden.

Die Ausstellung ist ein Projekt von Studierenden des Instituts für Deutsche Philologie unter der Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) und Laura Mokrohs (Zentrum für Buchwissenschaft) in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek, der Universitätsbibliothek der LMU München und der Typographischen Gesellschaft München. 

Ausstellungseröffnung
am 14. Januar 2019, 18:00 Uhr
mit einem Vortrag von Horst Moser: Futura-Schriftschöpfer Paul Renner: „Ich wollte doch eigentlich nur Maler sein”
Hörsaal A 120, Lichthof des LMU-Hauptgebäudes, 1. Obergeschoss

Bildnachweis Porträtfoto Paul Renner
Bayerische Staatsbibliothek München, Ana 814