Type and innovation

Marianna Paszkowska
Datum
2. April 2019
19.30 bis 21.30 Uhr
Ort
Gasteig, Black Box
Rosenheimer Straße 5
81667 München
Deutschland
Google Maps
Teilnahmegebühr
0,00 Euro tgm-Mitglieder

Bitte reservieren Sie sich Ihre Freikarte
bis spätestens 12.00 Uhr am Veranstaltungstag.
Diese Tickets können dann am tgm-Tisch
vor der Black Box abgeholt werden.
Oder Sie lösen wegen der Sicherheitsauflagen
im Gasteig unter Vorlage ihres
Mitgliedsausweises eine Freikarte
an der Abendkasse.


Karten für Nicht-Mitglieder
Gebühr 9,00 Euro

Studierende, Auszubildende, Schüler 6,00 Euro
Im Vorverkauf über München-Ticket

und an der Abendkasse im Gasteig
Glashalle Erdgeschoss ab eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.


Anzahl Teilnehmer
250
Wenn Sie hier zuerst Mitglied der Typographischen Gesellschaft München werden, profitieren Sie nicht nur bei dieser Veranstaltung von vergünstigten Gebühren.

Let’s not be afraid of change but let’s embrace it and collaborate to conti- nue making our typographic culture richer. Why should we innovate? Can we not? How did our predecessors innovate and what we can learn from them. How do we innovate in typography? Where to look for inspiration? What can future bring? The thesis of my talk is: Change often makes us uncomfortable, but we need to embrace it to progress.

The tgm theme: Type is changing faces, Tyme is on my side is definitely relevant to my work. We live in a world of fast paced digital world filled rapidly developing technology. Information explosion changed how we think, feel, experience, design and innovate. Developing technology, science and art inspire me in font-engineering, type design and lettering. My attitude towards time is ambivalent. Time is a collection of past, now and future moments as a whole. It's an abstract, elusive and immaterial concept, yet it's so crucial for our daily lives. It fascinates and terrifies me and I believe that it's a part of a human experience.
Something that's important to me in the context of my work is innovation. How can I now, in this moment, use the past to make the future better? Without innovation our culture, technology and typography won't develop, it will stagnate. I believe that what's important for the growth is being innovative and keeping always open, curious mind.

 

Typografische Vorband

Doris Lang – Miai
Was mich an Schriftgestaltung besonders reizt, ist ihre Komplexität. Meine Schrift Miai entstand als Diplom-Projekt an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Bevor ich mit dem Studium Grafik und Werbung begann, studierte ich Japanologie und lebte einige Jahre in Tokio. Für mein Diplom stellte ich mir die Frage, wie japanische Kalligrafiewerkzeuge und -techniken verwendet werden können, um lateinischen Buchstaben Form zu geben, ohne dabei typografische Anforderungen wie Lesbarkeit und Leserlichkeit aus den Augen zu verlieren. Das Ergebnis war die Schriftfamilie Miai, die vom japanischen kaisho Schriftstil inspiriert ist und sowohl lateinische Zeichen als
auch die japanischen Silbenschriften Hiragana und Katakana umfasst. Insgesamt habe ich etwa neun Monate intensiv daran gearbeitet. Allerdings gingen dem eigentlichen Gestalten eine umfangreiche Recherche und einige Jahre Unterricht in japanischer Kalligrafie voraus.
Die Globalisierung bedingt, dass die Auseinandersetzung mit nicht lateinischen Schriftsystemen für GestalterInnen zu einem wichtigen Thema geworden ist. Ich gehe davon aus, dass es für global agierende Unternehmen immer relevanter wird, dass die Hausschrift möglichst viele Sprachen unterstützt. Für mich sehr interessant, aber gleichzeitig etwas einschüchternd sind die neuen technischen Möglichkeiten in der Schriftgestaltung und wie neue Lesegewohnheiten im digitalen Bereich sich auf die Form und das Erscheinungsbild von Schriften auswirken können.
Doris Lang ist freischaffende Designerin (www.atelierlang.com) in Wien und interessiert sich im Besonderen für nicht lateinische Schriftsysteme. Sie studierte Japanologie in Wien, lebte etwa drei Jahre in Tokio und studierte Grafik und Werbung an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr Diplom-Projekt, die Schriftfamilie Miai wurde 2018 beim Joseph Binder Award ausgezeichnet.
Marianna Paszkowska
Based in Berlin, I am a part of the Monotype Font Engineering team.
By day I’m focused on Font Technology, with Variable Fonts being my current fascination. When my head is not occupied by code or Open Type tables I like to get my hands dirty and practise sign painting or calligraphy. | www.monotype.com