Paul Renner in seiner Zeit
Buchgestalter, Typograph, Maler

Datum
23. März 2019
11.00 bis 13.00 Uhr
Ort
Ludwig-Maximilians-Universität München
Universitätsbibliothek, Abteilung Altes Buch
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Deutschland
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Wiederholungsvortrag und Führung durch die Ausstellung 
am 23. März 2019, 11:00 Uhr
mit einem Vortrag von Horst Moser: Futura-Schriftschöpfer Paul Renner: „Ich wollte doch eigentlich nur Maler sein”
Hörsaal B 106, Hauptgebäudes, 1. Obergeschoss

Prof. Dr. Waldemar Fromm, der das Projekt konzipiert hat, führt danach durch die Ausstellung. 

Da die Uni am Samstag geschlossen ist, treffen sich die Teilnehmer am 23.3. 
um 11 Uhr vor dem Brunnen beim LMU-Haupteingang Geschwister-Scholl-Platz.
Für zu spät kommende besteht keine Möglichkeit in die Uni zu kommen.
 

Die Ausstellung zeigt Paul Renner, der als Erfinder der Schrift „Futura” bekannt ist, von anderen Seiten. Entdeckt werden kann er als Buchgestalter, als Maler oder als politisch handelnder Zeitgenosse. Seine Biographie ist eng mit der Stadt München verbunden: Er studierte an der Akademie der Künste und der Debschitz-Schule, gestaltete unzählige Bücher für den Münchner Georg Müller Verlag und leitete die Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker. In den 1920er Jahren trat er mit Thomas Mann öffentlich gegen den aufkeimenden Nationalsozialismus auf. Sein kritischer Text „Kulturbolschewismus?” von 1932 führte dazu, dass seine Schriften auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt wurden.

Die Ausstellung ist ein Projekt von Studierenden des Instituts für Deutsche Philologie unter der Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) und Laura Mokrohs (Zentrum für Buchwissenschaft) in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek, der Universitätsbibliothek der LMU München und der Typographischen Gesellschaft München. 

 

Bildnachweis Porträtfoto Paul Renner
Bayerische Staatsbibliothek München, Ana 814